Lieber Leser,

 

wie gelingt nun die Veränderung deiner momentanen Situation. Welche Schritte führen dich aus dem finsteren Tunnel heraus? Wie schaffst du es, an grauen Tagen Mut zu fassen und mit einem Lächeln auf den Lippen dich auf den morgigen Tag zu freuen? Du kannst dir das nicht vorstellen, dass dies jemals wieder sein wird? Du kannst dir nicht vorstellen, dass dich jemals wieder freudige Gedanken durchströmen werden?

 

An anderer Stelle erwähnte ich bereits, dass auch ich bereits durch viele dunkle Tage gegangen bin. Was hat mir geholfen? Was hilft mir immer noch?

 

Ich suche noch nach dem Patentrezept, zumindest nach meinem. Oft denke ich, ich bin nah dran, dann wieder scheint es in weiter Ferne zu liegen, es wird wohl ein Sammelsurium von vielen kleinen Dingen sein. Ich will einfach mal mit dem anfangen, das mir als erstes in den Kopf kommt zu berichten.

 

Sonnige Tage in sein Leben zu holen macht sehr viel Freude. 

 

Es gelingt. Ganz bestimmt. Scroll mal ein wenig nach unten.

 

Eure

sonnige Zukunft

 

Di

30

Jul

2013

Auszeit gönnen, Urlaub von sich selber

Manches Mal ist es wichtig, von sich selber Urlaub zu nehmen. Und das tat ich in den letzten eineinhalb Wochen. Ich widmete mich anderen familiären Verpflichtungen, die ich von Herzen gerne tue, machte in diesem Zusammenhang Kurzurlaub und begann eine lang erträumte Idee von mir umzusetzen. Dies erforderte meine ganze Aufmerksamkeit, so lies ich das Schreiben hier mal ein paar Tage ruhen.

 

Es tut gut, mit Abstand seine Alltagswerke zu betrachten. Losgelöst von der eigenen Betriebsblindheit sich mal in die Vogelperspektive begeben. So liegt der eigene Weg gut sichtbar vor einem. Das ist Balsam für die Seele. Ob man sich auf seinem Weg befindet oder ob man diesen kurz verlassen hat oder sich gar auf einer Abkürzung oder einem Umweg befindet - eine Kurskorrektur ist dann ein Leichtes.

 

Lieber Leser, wo befindest du dich gerade?

 

Eure

sonnige Zukunft

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Mi

17

Jul

2013

Die Verwandlung

Heute sind die jungen Schwalbenschwänze aus unserem Garten in die Welt hinaus geflogen. Vor ca. 5 Wochen sah ich den ersten Schmetterling im heurigen Jahr, ich habe Gewürzfenchel gepflanz´t, und bekanntlich lieben sie diese als Futterpflanze. Knapp 3 Wochen haben die Raupen gefressen und gefressen, sie wuchsen sichtlich über Nacht. Zwei Raupen konnten wir beim Verpuppen zusehen, eine Umwandlung haben wir auf den Fotos festgehalten. Nun sind nicht mal 2 weitere Wochen vergangen und die nächste Schmetterlingsgeneration fliegt wieder.

 

So ähnlich fühle ich mich in den letzten Wochen und Monaten. Wie eine Raupe, die zum Schmetterling werden wird. Der Übergang von einer Phase in die nächste kann ganz schnell erfolgen, bei der Raupe waren es gerade mal 5 Minuten. An mir selber merke ich Entwicklungsschritte oft gar nicht, ausgelöst vielleicht durch einen Menschen, der mir auf der Straße im richtigen Moment zugelächtelt oder ein freundliches Wort gesagt hat, ausgelöst durch "Zufälle", weil man aus heiterem Himmel jemanden trifft oder einem ein Artikel oder eine Sendung auffällt.

 

In den letzten Monaten habe ich viel Vertrauen ins Leben gewonnen. Erkenne "Zufälle" nicht mehr als "Zufälle" sondern als Bausteine in meinem Leben, die - ich möchte es an dieser Stelle einfach mal so benennen - von oben gegeben worden sind. Ja, ich habe in den letzten Monaten ein ziemliches Gottvertrauen entwickelt.

 

Stets in kleinen Dingen machen sich diese Bausteine bemerkbar. Ein kleines Beispiel: Der Rat einer Bekannten, man möge sich doch wegen einer Bewerbung direkt und persönlich und möglichst gleich an den Verantwortlichen wenden, nicht nur das geforderte Schreiben senden. Man zögert weil es für einen nicht so richtig passt und wägt ab und tut es nicht. Kurze Zeit später trifft man zufällig jemanden aus dieser Abteilung, der einen sogar auf die Bewerbung anspricht. Wie interessant doch manche Begebenheiten sein können. Was es wohl für eine Bedeutung hat?

 

In mir hat sich ein schöner Gedanke breit gemacht:

 

ER wird uns dort hin stellen, wo ER uns am meisten braucht. ER wird uns all das auf dem Weg dorthin lernen lassen, das wir dann für dort und für unsere Entwicklung brauchen. Wo immer und wann immer das auch sein wird. Unsere Aufgabe ist es, dies bewusst wahr- und anzunehmen.

 

In diesem Sinne verabschiede ich mich für heute.

 

Eure

sonnige Zukunft

 

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Di

16

Jul

2013

So was von unentschlossen aber auch!

Tage wie den heutigen - Sarkasmus ein - liebe ich - Sarkasmus aus - !

 

Als frühmorgens der Tag noch vor mir lag, spürte ich unendliche Kraft in mir, ich hatte so viele Ideen, die ich heute umsetzen wollte. Zügig ins Büro, das Nötige und Wichtige sowie den Rest erledigen. Oft komme ich nämlich dort dann auch dazu, mir Gedanken und private Notizen zu machen. Doch heute g'langgelte es nur so dahin, begann ich den einen Handgriff, vollendete ich ihn nicht sondern begann sogleich den nächsten, bis mir was Drittes und Viertes in den Sinn kam. Ok, derart abgekommen, gehe ich den Weg in der entgegengesetzten Reihenfolge wieder zurück. Das hat sich bewährt, schon oft, so bleibt am Ende des Bürotages zumindest nichts liegen.

 

Doch mein Inneres sagt mir: das war heute nicht besonders, du verzettelst dich, verplemperst wertvolle Zeit. Und dabei wollte ich heute mal so richtig konstruktiv und gezielt meine Sachen erledigen!

 

Am frühen Nachmittag konnte ich heute bereits nach Hause. Scherenschnitte wollte ich beginnen, flott was auf der Homepage tippen, für jemanden Fotos in die Dropbox stellen, den Garten etwas aufräumen ... nichts von alle dem ging mir von der Hand. Was tat ich? Ich legte mich kurzerhand einfach in den Garten und genoß die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut. Und wieder meldete sich mein Inneres: Hey du, du wolltest heute doch sooooo viel machen! Los, auf, eh' der Tag vorüber ist und du deine Gedanken wieder vergessen hast, die dir heute so wichtig waren mitzuteilen. So lag ich in der Sonne und konnte mich doch nicht entspannen. Die Ungeduld trieb mich auf.

 

Für Tage wie den heutigen suche ich immer noch nach dem Patentrezept. An Tagen wie diesem ist dieses Rezept aber auch ungefähr so weit wie bis ans Ende der Welt entfleucht! Wie denn aus diesem Nichtstun aussteigen? Oder steht es mir zu, auch unter der Woche mal Urlaub zu machen? Die quälenden Gedanken an all die anstehenden Arbeiten im Haushalt kann ich dann förmlich auf der Schulter sitzend hämisch lachen sehen. Da nützt auch das Verlassen des Raumes nichts, die Gedanken gehen mit mir. So lange, bis ich irgendetwas Sinnvolles beginne. An Tagen wie diesen kümmere ich mich gerne um die Wäsche, da sieht man wenigstens, dass man etwas getan hat. Der Geschirrspüler ist ebenfalls Freund an diesen Tagen. Ich stelle immer wieder fest, dass mir die Bewegung beim Haushalt machen gut tut. Mein Geist kommt in Schwung. So gelingt noch selbstgemachtes Gefrorenes aus den restlichen Beeren vom Vorjahr und ein schmackhafter Rindfleischsalat.

 

Jetzt am Abend lasse ich den Tag Revue passieren. Damit ich was draus lerne und es das nächste Mal von vornherein anders anpacken kann, wenn ich merke, dass wieder so ein Tag kommt, den ich - Sarkasmus ein - besonders liebe - Sarkasmus aus - .

 

die Kernpunkte waren:

viel vorgenommen - es begann zu g'langgeln - unkonzentriertes Arbeiten - ganz was anderes tun als geplant war - ungeduldig werden - Patentrezept? - in Bewegung kommen - erledigte Haushaltsarbeit sieht man - Geist kommt in Bewegung - den Tag Revue passieren lassen - draus lernen.

 

Wer kennt solche Tage? Was macht ihr an solchen Tagen? Wie findet ihr aus der Unentschlossenheit heraus?

 

Eure

sonnige Zukunft

 

 

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Mi

10

Jul

2013

Prinzip Münchhausen

Als Kind habe ich viel gelesen. Die Lügengeschichten vom Baron Münchhausen hatten es mir angetan, diese Geschichten habe ich oft und oft gelesen. Damals mehr wegen der schönen Zeichnungen im Buch. Viele Jahre habe ich dann nicht mehr daran gedacht und sie sogar vergessen.

 

In einer der dunklen Phasen des jungen Erwachsenenlebens grübelte ich viel und war voller Selbstmitleid über meine verlebte Kindheit. Der große Redner bin ich nicht, in Diskussionsrunden halte ich mich eher zurück. Ich bin mehr der Denker. Oft lag ich halbe Nächte wach und wusste nicht, wie ich mich in der großen Welt da draußen und der Gesellschaft gegenüber verhalten sollte. Ich war eher der Einzelgänger, das fünfte Rad am Wagen unter uns Schulmädels. In mir war (und ist zeitweise immer noch) der Gedanke, dass ich innerhalb der Familie "normales Verhalten" in einer Gruppe nie gelernt habe. Ich fühlte mich äußerst unwohl in einer großen Gruppe, lange Zeit.

 

Und damals ist mir der Baron Münchhausen wieder eingefallen und seine Lügengeschichten. So halb halb hatte ich eine noch in Erinnerung, die mit dem Pferd, er ist damit in den Sumpf gefallen und hat sich an seinen eigenen Haaren wieder heraus gezogen.

 

Lassen wir mal die physikalischen Gesetze unbeachtet. Geht es, dass ich mich an meinen eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehe?

 

Ich habe viele Stunden damals damit zugebracht, darüber nachzudenken. Und da ich ein sehr kreativer Mensch bin, sind mir während der schlaflosen Nächte viele Geschichten und Bilder dazu durch den Kopf gegangen. Ich stellte mir einfach vor, wie ich das mache, mich hinweg zu heben über meinen Problemsumpf, in dem ich fest saß. Es fühlte sich sehr leicht an. Ich ließ meiner Phantasie einfach freien Lauf, bis ich wieder eingeschlafen war und morgens dann aufwachte. Die Nachtgedanken verwarf ich anfangs wieder, sie kamen mir wirklich sehr verrückt vor. Doch nach und nach manifestierte sich das Gefühl in mir, dass ich mich selber heraus zog. Ich spürte Erleichterung im Alltag. Klingt verrückt, nicht? Darauf hin schenkte ich meinen Nachtgedanken mehr Aufmerksamkeit, freute mich fast, wenn ich mitten in der Nacht wach wurde und schaute, was denn da alles für Ideen daher kamen. Abends mit einem konkreten Problem einzuschlafen, für dieses mitten in der Nacht, mit Hilfe der Vorstellung, es wie der Lügenbaron Münchhausen zu tun, eine, wenn auch surreale Lösung zu finden, und morgens dann wieder aufzuwachen und zu schauen, ob sich irgend etwas davon umsetzen ließ.

 

Damals waren dies die ersten Schritte, um mich selbst aus dem Dunkel zu befreien.

 

Eure

sonnige Zukunft

 

 

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Mo

08

Jul

2013

Erinnerung an früher - mindestens ein Lachen

„Der Wiener Feuilletonist Alfred Polgar soll mal zu einem Kellner, der ihn besonders unfreundlich bediente, gesagt haben: "Herr Ober, Sie hätten Gast werden sollen ..."“

Bernd Philipp (*1950), dt. Journalist und Kolumnist, Chefreporter "Berliner Morgenpost"

Dieses Zitag habe ich heute in der Büropost erhalten. Es erinnert mich an einen meiner ersten Jobs, ich war mal Köchin auf einer Alpenvereinshütte. Es war der beste Job überhaupt, den ich je hatte. So hoch droben über der Welt, dort gab es nur den Chef und die Chefin und mich, all unsere Sorgen sind im Tal geblieben, oft lag sogar eine dicke Nebelsuppe drüber. Dort oben herrschte vollkommene Ruhe und Bescheidenheit, dort lernte ich, jeden Menschen so anzunehmen, wie er war.

 

Ein Motto in dieser Zeit war: Jeder Gast, der die Stube betritt, wird herzlich aufgenommen. Er geht erst dann wieder aus der Hütte hinaus, wenn er mindestens einmal gelacht hat.

 

In 999 von 1000 Fällen haben wir das auch geschafft.

 

Diese Einstellung dem anderen gegenüber stets mit einem gedachten Willkommen gegenüber zu treten, ist mir bis heute geblieben. Ich kann es sehr gut in meinem Alltag umsetzen. Dabei achte ich stets darauf, niemandem zu nahe zu treten, ihn ihn selbst sein zu lassen ist die große Kunst.

 

Eure

sonnige Zukunft

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Fragen und Anregungen an:

sonnige.zukunft @ gmx.at

 


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