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Wortdiät ...

Morgen mache ich eine ganz spezielle Diät! 

 

 

„Die Weglassen der negativen Worte im Gespräch Diät“

 

 

(Fast) jeder weiß es, überall wird in Kommunikationsseminaren darüber referiert, geübt, darauf hingewiesen, dass man in Gesprächen auf eine positive Wortwahl achten soll. Jeder von uns kennt das Gefühl, wenn man mit negativen Worten fertig gemacht wird. Jeder hat bestimmt schon mal einen Menschen getroffen, der so durch und durch nur das Negative rüber lässt und man selber dann so richtig runter gezogen wird und man sich selber schlecht fühlt.

 

Morgen werde ich den ganzen Tag über nur positive Worte über meine Lippen lassen. Und nach Möglichkeit hier gleich darüber live berichten. Also: dran bleiben.

 

Eure

sonnige Zukunft

Fr

19

Jul

2013

So geht es mir heute mit der Wortdiät

10.20 Uhr:

Der Start in den heutigen Tag war sehr entspannt und angenehm. Die am Vorabend gelesenen Zeilen aus einem der Nachtkästchenbücher wirkten noch nach. Da sind mehrere Bücher, die ich immer wieder zur Hand nehme. Gerne mache ich das intuitiv, schlage eine beliebige Seite auf und lasse mich überraschen, welche Stelle gerade wichtig ist in meinem Leben.

 

Gestern war es im Buch "Die Gesetze des Denkens und Glaubens" von Dr. Joseph Murphy unter anderen die Passage "Denken Sie richtig?" Ihr Leben ist der äußere Ausdruck Ihrer Denkgewohnheiten. Ihr Handeln ist die Außenseite Ihres Denkens.

 

Genau so ist es. So hängt an meiner Wortdiät noch viel mehr dran, als nur positive Worte nach außen zu verwenden. Es ist das Denken in mir, das die Worte entstehen lässt.

 

10.40 Uhr:

Folgender Aspekt geht mir gerade durch den Kopf. In unserer Welt wird um jeden Kunden gebuhlt. Umsatz und Gewinne erhöhen, Kosten senken, für die Maximierung des Kundennutzens wird Werbung gemacht .... Dazu sind alle Mittel recht. Schaut man sich da im Vorbeifahren zum Beispiel Großplakate an. Besteisgarantie um € 1,00 wird da angeboten. Allein schon dieses Plakat veranlasst mich dazu, diese Firma konsequent zu meiden. Lese ich so eine Botschaft, entscheidet mein Gehirn in Sekundenschnelle über den Inhalt. In diesem Fall kommt kein einziges positives Bild bei mir an, das Bild am Plakat tut sein übriges. Widerwille macht sich in mir breit.

 

11.40 Uhr:

Szenenwechsel. Was tun, wenn Mensch sich in einer energetisch niedrig schwingenden Gruppe befindet? Erster Schritt: erkennen. Zweiter Schritt: bewusst werden. Dritter Schritt: bleiben müssen, verändern können oder sich entziehen? Vierter Schritt: entscheiden.

 

Unmittelbar ist es oft nicht leicht, die Situation zu ändern. Eine Änderung vollzieht sich in kleinen Schritten, dann, wenn die Mitglieder dazu bereit sind und dies auch wollen (dies entscheidet jeder Mensch für sich alleine). In solchen Fällen hilft mir, mich auf mich und meine innere Einstellung zu konzentrieren. Unterstütze ich mit meinen Gedanken dieses energetische Feld? Grenze ich mich davon ab, entziehe ich mich? Kurzfristig möglicherweise, solange bis ich mir dessen bewusst bin, dass ich mit meinen positiven Gedanken dazu beitrage, das System zu ändern. Und da ist es unabhängig davon, ob das Gegenüber unmittelbar darauf reagiert und strahlend den Raum verlässt. Es ist wie Säen der Herbsaat, die erst im nächsten Frühjahr oder Sommer aufgeht, langsam gedeiht, zur Pflanze heran wächst und im zweiten Jahr dann selber Früchte trägt. Allein schon das Wissen um das Säen genügt mir, um mir selbst treu zu bleiben. Ich sende positive Wellen aus. Ich strahle innerlich. Ich strahle nach außen. Ich achte auf meine Worte. Einfach, weil es mir gut tut.

Und vielfach registriere ich positive Reaktion, die das Gegenüber ganz unbewusst setzt.

 

15.40 Uhr:

Bisher ein Tag der wenigen Worte ..... Dieser Wortdiät-Tag zeigt sich von einer anderen Seite. Letzte Woche war er geprägt von Gesprächen, diesmal ..... Selbst im Büro war heute wenig los, kaum Telefonate, kaum persönliche Kontakte. Es sind heute mehr die Innengespräche mit mir selbst, die vorrangig da sind. Auch hier achte ich auf die Wortwahl, hier kann ich mich besser konzentrieren.

 

Der Begriff Multitasking ist im Zusammenhang mit den beobachtenden Gedanken, die ich zeitgleich beim Denken der Worte suche, gefallen. Ich bemühe mich, die Gedanken, die ich denke zeitgleich denkend zu beobachten. Irgendwie geht das nicht. Entweder ich denke oder ich denke, dass ich denke oder dachte.

 

So konzentriere ich mich den Rest des Tages auf meine innere Einstellung der Außenwelt gegenüber, versammle alles Positive in mir, dem ich selber gerne in der Außenwelt begegnen möchte. 

 

 

 

 

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Do

18

Jul

2013

Meine Wortdiät am 19.7.2013

Angetan von der Idee der Wortdiät und den Nachwirkungen in dieser Woche habe ich mich dazu entschlossen, auch morgen wieder die Wortdiät zu machen.

 

Diesmal gehe ich bewusster an das Thema heran, weiß, wo meine noch zu verbessernden Punkte liegen. Habe mir heute bereits meinen Arbeitsplatz "präpariert". Am Telefon, am Bildschirm und weiteren strategischen Punkten, an denen mein Blick öfters hängen bleibt, habe ich Post-it's angebracht, dort steht zu lesen:

 

Wortdiät !!

Ich vewende positive Worte

 

Diesmal achte ich gezielt darauf, wie sich das Denken hinter dem gesprochenen Wort, das ich während einer Gesprächs zunächst denke, anfühlt.

 

Eure

sonnige Zukunft

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Fr

12

Jul

2013

Erlebnisse mit meiner Wortdiät am 12.7.2013

4.15 Uhr.

ich wache auf wie immer. Der zweite oder dritte Gedanke war: Wortdiät, jeah, das ist heute. Kurze Zeit später bringe ich Sohnemann ins Dorf zum Arbeiten. Gespräch im Auto: "weißt du, was ich heute mache?" (hatte es gestern schon angeschnitten). "ja." Schweigen im Auto. "ich achte heute darauf, dass ich in meinem heutigen Sprachgebraucht kein negatives Wort verwende. Ist das Wort negativ schon negativ, was meinst?" "hm. schwer zu sagen." Mein Kopf denkt gleichzeitig, checkt ab, ob die gesprochenen Wörte ja auch positiv sind, während ich spreche. Er: "es gibt nun mal negative Wörter, sonst kann man viel nicht sagen." "Man sollte so einen Sachverhalt dann halt mit positiven Wörtern umschreiben. Wenn ich etwas Negatives mit einem positiven Wort kombiniert mit dem Wort NICHT beschreibe, dann bleibt das positive Wort im Kopf hängen, weil der Kopf das NICHT ja nicht kennt." Er: "naja" ... dann waren wir am Bahnhof angelangt.

 

5.40 Uhr.

kater weckt mich auf. Ausnahmsweise, er hat großen Hunger, alle 4 (in Summe 20 kg Katzen) bekommen ein bisschen weniger als im Winter, aufstehen, füttern, frühstücken, fertig machen für die Arbeit. Bin mit mir allein, im Kopf sind ständig Gedanken. Ich achte darauf, was ich für Gedanken denke. Da schleichen sich auch negative Formulierungen ein. Radio im Auto. Meldungen hören, ganz unbewusst kommt mir ein Kommentar zu einer Politikeraussage über die Lippen. Autsch. So schnell kommen Worte über die Lippen, werde mich mehr konzentrieren.

 

8.45 Uhr.

meine Gedanken gewöhnen sich daran darauf zu achten, ob ich positiv oder negativ denke. Gedanken und Worte aufeinander abzustimmen erfordert ganz schön Konzentration.

 

11.00 Uhr.

am Vormittag war eine Kollegin zum Kaffee in unserer Abteilung, sie weiß von meiner heutigen Diät. Ich lauschte dem Gespräch, das sie mit einem anderne Kollegen führte. Und was viel mir auf? Sie gebrauchte ein ganz negatives Wort. Weil wir uns gut kennen genügt ein leichter Stubbs mit dem Finger an ihrem Arm. "Nicht dieses Wort verwenden." Sie suchte tatsächlich nach einer anderen Formulierung, fand jedoch wieder nur ein negatives, ich stubbste sie nochmals. Im dritten Anlauf konnte sie dieses negative Wort wirklich mit zwei positiven Wörtern umschreiben. Super!

 

12.30 Uhr.

Im Trubel des Büroalltags kostet es Kraft, an die Verwendung positiver Worte zu denken. Es sind die kleinen ganz alltäglichen Redewendungen, die einem nur allzu leicht über die Lippen flutschen. Konzentrier ich mich während einem Gespräch ganz bewusst auf die Wortdiät, dann gelingt es leichter.

 

20.30 Uhr.

Wow. Mein erster Wortdiättag ist zu Ende. Hm. Stellte es mir einfacher vor, als es dann geworden ist. Am Nachmittag war Hausarbeit und dergleichen angesagt, Familienbande pflegen. Da merkt man erst, in welchen Bahnen man sich bewegt. Zwei, dreimal heute ist mir doch ein Schi....wort über die Lippen gekommen. Im nächsten Moment merkte ich es zwar sogleich, es hat sich aber in diesem Moment schon in die Welt verbreitet.

Das ist schade.

Auffällig heute war, dass mir Schi...wörter der anderen viel mehr aufgefallen sind. Ich spürte, was sie in mir auslösen. Normalerweise läuft dies ja alles unbewusst ab und man merkt gar nicht, was negative Wörter in einem bewirken.

 

Fazit des heutigen Tages.

War ganz gut für den Anfang, habe mein mir selbst gestecktes Ziel zwar nicht ganz erreicht, und werde deshalb in absehbarer Zeit wieder einen Wortdiättag einlegen. Sehr aufschlussreich ist da heute für mich gewesen.

Günstig ist immer der Freitag, weil ich da nur den halben Tag im Büro bin und mir diese Idee ja aufgrund der dortigen Situation eingefallen ist. Zum Diäteln das perfekte Umfeld.

 

Eure

sonnige Zukunft

 

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Do

11

Jul

2013

Idee der Wortdiät

Wem diese Idee gefällt, der soll bitte gleich mitmachen.

 

Über Kommentare freue ich mich. Ganz klar.

 

Wie ist es euch mit dieser Art von Diät gegangen?

War es sehr schwer positive Formulierungen zu finden?

Welche negativen Worte wollten spontan aus euch raus?

Habt ihr sie gelassen?

Wurde ich mir all der negativen Worte bewusst?

Wie reagierte meine Umwelt auf meinen neu gefunden Sprachstil?

 

Eure

sonnige Zukunft

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Fragen und Anregungen an:

sonnige.zukunft @ gmx.at

 


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